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6 Comments

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    Rahel

    Reply Reply 25. Mai 2019

    Guten Tag, ich habe eine Frage bezüglich weissem Zucker. Ist es für die Zähne gut, wenn meine Kinder auch noch wenig weissen Zucker essen und trotzdem ’nur‘ mit Xylit die Zähne putzen? Meistens machen sie eine kurze spülung oder nehmen ein täfeli. Vielen Dank für Ihre Antwort und glg Rahel Oppliger

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      Xylosan

      Reply Reply 25. Juni 2019

      Liebe Rahel!
      Deine Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Es kommt hier im Wesentlichen auf 3 Faktoren an:

      1. wie gut die Veranlagung der Zahnsubstanz deiner Kinder ist. Dies wiederum hängt davon ab, welches Mineralienerbe sie von dir als Mama erhalten haben.
      2. wie gesund das Mikrobiom, also die Darmflora deiner Kinder ist, was wiederum im Grunde das Erbe ist, das sie von dir erhalten haben.
      3. wie ausgewogen die Ernährung als Ganzes ist.

      Wenn die drei Faktoren oben gegeben sind, dann kann der Körper deiner Kinder auch wenig weissen Zucker ab und zu ausbalancieren. Dies kannst du am besten beurteilen. Falls du unsicher bist, rate ich dir, dich an einen Arzt oder Therapeuten zu wenden, der die notwendigen Abklärungen machen kann. Es gibt leider immer mehr Kinder, denen einfach die Grundlagen eines guten Mineralien- und Bakterienerbes fehlen. Dies zeigt sich dann u.a. in einer schlechten Zahnsubstanz.

      Wenn deine Kinder bisher keine grossen Zahnprobleme hatten, ist dies schon mal ein guter Ansatz – wenn auch keine Garantie! Ich würde auf jeden Fall die Zähne der Kinder gut beobachten und v.a. darauf achten, dass sie nach jeder kohlenhydratreichen Mahlzeit/Zwischenmahlzeit und auch nach Getränken eine Dosis Xylit zu sich nehmen, um das Milieu zu neutralisieren.

      Einen weiterer Faktor möchtest du vielleicht ebenfalls berücksichtigen: kommen bei den Kindern die zweiten Zähne – bis ca. inis 12. Lebensjahr, sind die Zähne noch nicht vollständig ausmineralisiert und daher anfälliger auf Säureangriffe. Es braucht ca. 1 Jahr, bis die Zähne ausgehärtet sind. Zahnärzte bestätigen, dass in dieser Zeit häufiger Löcher an den Zähnen entstehen. Da diese Zähne ein Leben lang halten sollen, ist es ratsam in dieser Zeit eine besonders achtsame Zahnpflege zu betreiben und auf eine gesunde Ernährung zu achten.

      Und: es ist viel leichter vorzubeugen und gar keine Schäden entstehen zu lassen, als nachsorgen zu müssen. Wird einmal an Zähnen gebohrt und gefüllt, funktionieren die körpereigenen Selbstheilungsmechanismen der Zähne auch nicht mehr so gut. Zudem zieht eine Behandlung oft Folgebehandlungen nach sich. Leiden & Kosten, die du dir mit bewusster Ernährung ersparen kannst.

      Ich hoffe, dies hilft dir soweit! Ansonsten, bitte einfach nachfragen!

      Herzliche Grüsse, Sophia

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    Barbara Theiler

    Reply Reply 31. August 2015

    Guten Tag

    Ich selber verwende Xylit seit einigen Monaten zum Zähneputzen und als Zuckerersatz. Nun habe ich eine 7 Wochen alte Tochter. Kann ich bei ihr bereits mit der Xylitanwendung beginnen bzw. wann ist es empfehlenswert, damit zu beginnen?

    Besten Dank und freundliche Grüsse

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    Bättig Emma

    Reply Reply 16. Juni 2015

    Danke bestens für die nützlichen Hinweise.

    MFG
    Emma Bättig

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    Barbara Schertenleib

    Reply Reply 30. Mai 2015

    Sehr geehrte Dame
    Sehr geehrter Herr

    Gerne möchte ich neu mit Xylit Zähne putzen bzw. Mundspülungen machen. Ich hatte einmal gelesen, dass ich nach dieser Anwendung weder nachspülen noch 20 Minuten danach nichts trinken darf. Stimmt das mit der Trink-Sperre noch?

    Wieviel Xylit nehme ich fürs Zähneputzen, bzw. kann ich auch zuerst mit der Weleda Salz Zahnpasta putzen und danach mit Xylit eine Spülung machen?

    Wann haben Sie weitere Vorträge geplant und wo?

    Besten Dank für Ihre Bemühungen.

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      Xylosan

      Reply Reply 14. Juni 2015

      Es ist grundsätzlich richtig, dass das Xylit möglichst lange an den Zähnen bleiben sollte, um seine Wirkung zu entfalten. Deshalb sollte nach einer Xylit-Einnahme nicht nachgespült werden. Die 20 Minuten Trink-Sperre würde ich so nicht als Regel postulieren. Prof. Mäkinen aus Finnland (der „Grossvater“ der Xylit-Forschung) hat dazu eigene Laborversuche gemacht. Diese ergaben, dass das Xylit aufgrund der ständigen Spülungs- und Verdünnungsfunktion des Speichels, nach ca. 10 Minuten praktisch vollständig aus der Mundhöhle entleert ist.

      Es sind jedoch kleine Mengen Xylit auch noch Stunden nach einer Einnahme im Speichel nachweisbar. Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Kleinstmengen auch eine neutralisierende Wirkung auf die sauren Stoffwechselprodukte der Kariesbakterien ausüben. Denn: auch wenn Sie selbst keine Nahrung zu sich nehmen, binden Kariesbakterien Glukose-Vorräte in den Zahnbelägen, von denen sie während dieser Zeiten zehren können. Dadurch werden trotzdem Säuren abgegeben, welche die Zähne angreifen können, wenn auch in kleineren Mengen, wie direkt nach der Nahrungsaufnahme.

      Mein Tipp: Trinken Sie jeweils vor einer Mahlzeit und spülen Sie nach der Mahlzeit den Mund mit Xylit, einem Xylit-Bonbon oder einem Xylit-Kaugummi.

      Zu Ihrer 2. Frage:
      Zum Zähne putzen reicht ca. 1/2 Teelöffel Xylit Pulver, oder wenn Sie unser Xyloco verwenden, können Sie dieses gleich wie eine herkömmliche Zahnpasta dosieren.

      Grundsätzlich können Sie schon vorher mit Ihrer bisherigen Zahnpasta die Zähne putzen und danach mit Xylit spülen. Es ist meiner Erfahrung nach jedoch effizienter und effektiver, direkt mit Xylit oder Xyloco die Zähne zu putzen.

      Detaillierte Infos zur Xylit-Anwendung finden Sie auch in unserem Leitfaden zur Xylit-Anwendung auf unserem Shop.

      Zu Ihrer 3. Frage:
      Ein weiterer Vortrag ist im Oktober 2015 im Raum St. Gallen, Herisau geplant. Die Details werden nach den Sommerferien bekannt gegeben.

      Ich danke Ihnen für Ihre Fragen und verbleibe mit süssen Grüssen,
      Sophia Müller

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